AUSSTELLUNGSABINE PLEYEL

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Biografie

Mag.art. Sabine Pleyel, geboren in Wien, lebt und arbeitet in Wien
Diplomstudium an der Akademie der Bildenden Künste -Meisterklasse für Bühnenbild bei Prof. Lois Egg

Zahlreiche Ausstattungen für Bühne, Film und Fernsehen (ORF, PRO7,…)
Trick- und Animationsfilm (METAMORPHOSE, YINYANG – Festivalteilnahme bei: ALPINALE 2006, Int. Kurzfilmfestival Bludenz, BALKANIMA, Belgrad, KFF OSW, Oberschöneweide, ANIMATEKA,, Ljublijana, TRICKY WOMAN 2007, ANIFEST, Trebon CZ, ANIMANIMA 2007, Cacak, Serbia)

Illustrationen (u.a. Mini Magic Flute, Verlag Universal Edition, Musikgeschichte(n) Österreichs, ADEVA-Verlag)
Graphiken, Radierungen
Skulpturen (Stein, Keramik, Bronze, Holz)

Ausstellungen im In- und Ausland (u.a. Universität für Musik und darst. Kunst 2007, Österreichisches Kulturforum Warschau 2008, MZM-Mistelbach/Hermann Nitsch Museum 2009, Österreichisches Kulturforum Rom 2010, Österreichisches Kulturforum Krakau 2011, Art Beijing 2012, Art Shanghai 2012, AMMAN/Jordanien 2015)

KÜNSTLERSTATEMENT

Für meine Skulpturen verwende ich bevorzugt die Materialien Stein und Bronze. Begründet liegt diese Entscheidung in der thematischen Ausrichtung meiner Arbeiten und an der großen Faszination schwer zu bearbeitender Materialien.
Mein Interesse an diesen Werkstoffen, die Ergründung derselben, das Ausloten der Grenzen und daraus abgeleitet die Aufhebung der physikalischen Gesetze bilden den elementaren Ausgangspunkt meiner Arbeiten. Der scheinbare Widerspruch zwischen der Leichtigkeit des Moments und der oft spröden Schwere des Materials, bedeutet tägliche Herausforderung und ist zugleich dessen Taktgeber.
Das Freilegen des im Stein Verborgenen, ohne die gänzliche Preisgabe der Form anzustreben, lässt Platz für Interpretation und Imagination in den Augen des jeweiligen Betrachters. Verletzlichkeiten, Ängste und Sehnsüchte werden sichtbar gemacht, Tröstliches in klare Gesten gefasst, aber auch Ironisches und Hintergründiges an die Oberfläche geholt. Durch die Vereinigung gegensätzlicher Materialien innerhalb einer Skulptur entsteht eine oft reizvolle Spannung, die neue Sichtweisen eröffnet.
Musik und Poesie sind nicht nur tägliche Lebensbegleiter, sondern auch die wichtigsten Impulsgeber für meine Arbeiten, sie verweisen immer auf eine zweite Ebene, oft sogar auf eine dritte oder vierte.
Das Unaussprechliche über das allzu Klare zu stellen, die ewig gültigen Themen des Lebens zu interpretieren und dabei authentisch zu bleiben, zu berühren ohne zu belehren, diesen Herausforderungen versuche ich mich in meiner Kunst zu stellen.
© Sabine Pleyel, 6/2012

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